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Chagall, ein Sommernachtstraum 

Multimedia-Ausstellung vom 4. März bis 8. Januar 2017 

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Michelangelo, Leonardo da Vinci, Raffael – Die Größen der Renaissance“, die am 3. Januar zu Ende ging und über 513.000 Besucher empfing, wird das künstlerische Abenteuer in den Carrières de Lumières von Les Baux-de-Provence nun mit einer völlig neuen Multimedia-Ausstellung zu Marc Chagall (1887-1985) fortgesetzt.

Die neue von Culturespaces in Zusammenarbeit mit dem Comité Marc Chagall produzierte Show wurde von Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto und Massimiliano Siccardi umgesetzt, mit musikalischer Untermalung von Luca Longobardi. Die Show bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit, die großen Meisterwerke des russischen Künstlers Marc Chagall, der im Jahr 1937 die französische Staatsbürgerschaft erhielt, aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. 

Durch Digitalisierung und Projektion auf die riesigen Flächen der Carrières mit einer Oberfläche von 5000 m² und bis zu 14 Meter hohen Wänden, sprechen die eindrucksvollsten Meisterwerke Chagalls den Besucher auf innovative, spektakuläre und dynamische Weise direkt an. Diese neue Multimedia-Ausstellung, die erste Monographie in den Carrières de Lumières, bietet Besuchern eine wahre Reise durch die großen Etappen des künstlerischen Schaffens Marc Chagalls, dem 2013 bereits ein Teil der Show  „Monet, Renoir... Chagall. Reisen ans Mittelmeer“ gewidmet wurde.

„Chagall, ein Sommernachtstraum“ besteht aus 12 Sequenzen: Vitebsk, Leben des Künstlers, Poesie, Kollagen, Krieg, Kirchenfenster, Opéra Garnier, Daphnis et Chloé, Mosaiken, Zirkus, Buchillustrationen und seine Bibel. So erhalten Besucher einen Einblick in das vielseitige kreative Schaffen Chagalls und seine Inspirationsquellen. Universelle Themen wie Liebe, Familie, Wurzeln, Landschaft und Musik werden in den Carrières de Lumières auf innovative, aufregende und eindrucksvolle Weise behandelt.

Künstlerische Leitung: Gianfranco Iannuzzi
Gestaltung und Umsetzung: Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto, Massimiliano Siccardi
Videoanimationen: Massimiliano Siccardi, Ginevra Napoleoni
Komposition und musikalische Arrangements: Luca Longobardi 

Im Wunderland von Alice, Hommage an Lewis Carroll

Kurzvorführung vom 4. März 2016 bis 8. Januar 2017 

Zwischen den Projektionen von „Chagall, ein Sommernachtstraum“ wird eine achtminütige Kurzvorführung gezeigt. Zur Umsetzung dieser freien Interpretation der Welt des Romans „Alice im Wunderland“ werden die technologischen Möglichkeiten des Konzepts AMIEX® bis zum Letzten ausgeschöpft.

Diese neue Show lädt Sie zu einer Reise in ein Wunderland zwischen Realität und Fantasie ein. Tauchen Sie als Alice in ein aufregendes Abenteuer ein, durch den Tunnel auf der Spur des weißen Kaninchens, in den Zauberwald, und treffen Sie den verrückten Hutmacher und die Grinsekatze. Ein fantastisches Abenteuer, mit dem Sie zurück in die Fantasiewelt Ihrer Kindheit reisen.

Umsetzung: Gianfranco Iannuzzi, Massimiliano Siccardi, Ginevra Napoleoni
Musik komponiert von Luca Longobardi


„Bosch, Brueghel, Arcimboldo. Fantastisch und wunderbar“

Vom 4. März 2017 bis 7. Januar 2018

Produziert von Culturespaces, realisiert von Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto und Massimiliano Siccardi mit der musikalischen Unterstützung von Luca Longobardi, lädt diese neue Kreation zur Entdeckung der wundersam-fantastischen Welt von drei Künstlern des 16. Jahrhundert ein, deren Fantasie keine Grenzen kannte: Bosch, Brueghel und Arcimboldo.
Von den rätselhaft-grotesken Triptychen von Bosch (etwa der Garten der Lüste, die Versuchung des Hl. Antonius oder der Heuwagen) über die Dorffeste der Brueghel-Dynastie zu den genialen Kompositionen aus Blumen und Früchten von Arcimboldo, öffnen die Carrières de Lumières ihre Pforten den faszinierenden Universen dieser drei großen Meister, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, das Leben in seiner ganzen Fülle und der Dualität zwischen Gut und Böse unverblümt darzustellen. Die drei Künstler teilen sich zum einen das artistische Talent und zum anderen einen außerordentlichen Erfindungsreichtum und einen Sinn für das Absurde. Da ist zum einen die halluzinatorisch überbordende Fantasie von Bosch, dann die Kreativität der unwahrscheinlichen „vegetalen“ Gesichter von Arcimboldo, und dann die derbe Ausgelassenheit von Brueghel, der seine Gestalten in der Wirklichkeit ansiedelt.